Die NØRD ist eine zweitägige Digitalkonferenz und Messe für Mecklenburg-Vorpommern, die regelmäßig in der HanseMesse Rostock stattfindet. Sie bringt Wissenschaftler, Gründer, Unternehmer und Vertreter der Landesverwaltung zusammen, um den digitalen Wandel in der Region voranzutreiben. 2026 waren mehr als 1000 Teilnehmer für die NØRD angemeldet, die am 27. und 28.5. stattfand.
Im Rahmen des vielfältigen Programms fanden auch drei Podiumsdiskussionen unter Beteiligung der Wirtschaftsinformatik statt:
- „Digitale Resilienz und Souveränität: Strategien für eine sichere Zukunft“ war das Thema einer Diskussion mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Inhalt des Podiums waren strategische Ansätze zur Stärkung von Cybersicherheit, digitaler Resilienz und technologischer Souveränität als zentrale Voraussetzungen für eine sichere Zukunft. Podiumsteilnehmer waren Raimonds Čudars (Lettischer Minister für intelligente Verwaltung und regionale Entwicklung), Marco Anschütz (CIO des Landes Mecklenburg-Vorpommern), Dr. Maximilian Ahrens (Managing Director Telekom Digital), Katharina Clausohm (Geschäftsführerin der Clausohm-Software GmbH) und Prof. Dr.-Ing. Kurt Sandkuhl (Leiter des KI-Zentrums Mecklenburg-Vorpommern)
- Die Planungen für den Digital Health Campus (DHC) wurden ebenfalls im Rahmen einer Podiumsdiskussion vorgestellt. Die Teilnehmenden waren Prof. Dr. Bernd Krause (Dekan und Wissenschaftlicher Vorstand der Unimedizin Rostock), Dr.-Ing. Matthias Unbescheiden (Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung), Wissenschaftsministerin Bettina Martin, Prof. Dr.-Ing. Kurt Sandkuhl (Fakultät für Informatik und Elektrotechnik) sowie Dr. Stefanie Köhler und Prof. Dr. Stefan Teipel vom Rostocker Standort des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE). Weitere Informationen zum DHC finden sich hier (Link zu https://www.med.uni-rostock.de/medien/pressemitteilungen/aktuelles/news/planungen-fuer-digitalhealthcampus-an-der-universitaetsmedizin-rostock-vorgestellt)
- „IT als Basis für Innovationen“ war auf Initiative von Prof. Uwe von Lukas (Leiter des Institutsteils Rostock am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung) das Thema einer Diskussion, an der neben Prof. von Lukas auch Dr. Carsten Hilgenfeld (Geschäftsführer JDS GmbH) und Prof. Dr.-Ing. Kurt Sandkuhl (Fakultät für Informatik und Elektrotechnik) beteiligt waren. Diskutierte Fragestellungen waren die Voraussetzungen und Potentiale für IT-basierte Innovationen, die Situation in Mecklenburg-Vorpommern und konkrete Unterstützungsmöglichkeiten.
Weitere Informationen zur NØRD: https://www.digitalesmv.de/noerd

