Studium der Wirtschaftsinformatik

Studium der Wirtschaftsinformatik

Themen für Abschlussarbeiten

Im Laufe Ihres Studiums müssen Sie je nach Studiengang eine Masterarbeit und/oder Bachelorarbeit anfertigen. Sie erwerben in dieser Zeit unter Anleitung und Begleitung eines von Ihnen gewälten Betreuers neue Fachkenntnisse und lernen das Handwerkszeug eigenständiger Entwicklungs- und Forschungsarbeit. Ihr erster Schritt zu einer erfolgreichen Arbeit ist, ein für Sie interessantes Thema zu finden. Kontaktieren Sie dazu einen wissenschaftlichen Mitarbeiter, der Sie betreuen könnte. Bei der Suche nach dem richtigen Betreuer orientieren Sie sich bitte an dem von Ihnen angestrebten Themengebiet und den Forschungssschwerpunkten der einzelnen Mitarbeiter. Entwickeln Sie möglichst genaue Vorstellungen von Ihrem Themenwunsch. Nachstehend finden Sie das aktuelle Themenangebot des Lehrstuhls Wirtschaftsinformatik. Die Liste kann - in individuellen Gesprächen mit den wissenschaftlichen Mitarbeitern - erweitert werden.

Bachelorarbeiten

Partizipationsformate zur mitarbeiterzentrierten Produkt- und Arbeitsgestaltung

Themensteller: Michael Fellmann

 

Geeignet für: Bachelorarbeit

Sprache: Deutsch/Englisch

Datum: 01.01.2019

Die Digitalisierung der Arbeit bringt einerseits große zeitliche und räumliche Flexibilisierungsspielräume mit sich, andererseits eine steigende Komplexität und Vernetzung der Arbeitsprozesse. Eine motivierende und gesundheitsfördernde Arbeitsgestaltung kann dabei weder durch einen „zentralen Planer“, wie eine Personalabteilung, gelingen noch vom Management oder durch etablierte Formen und Strukturen der betrieblichen Mitbestimmung alleine getragen werden. Vielmehr muss die breite Einbindung der Mitarbeiter im Sinne einer „Community of Work“ stattfinden, die ihre individuelle, digitalisierte Arbeitswelt in Bezug auf die Arbeitsprozesse und -produkte verantwortungsvoll und kooperativ mitgestaltet. Ein Instrument hierzu bilden Plattformen zur Ideenfindung und -bewertung. Allerdings werden diese bisher hauptsächlich im Bereich der Produktentwicklung oder im Kontext von Ideenwettbewerben eingesetzt. Ziel der Arbeit ist es daher, zunächst bestehende Formen der betrieblichen Mitbestimmung zu systematisieren. Anschließend sollen IT-gestützte Plattformen zur Ideenfindung und -bewertung identifiziert und in einen zu schaffenden Vergleichsrahmen eingeordnet werden. Die Plattformen sollen abschließend im Hinblick auf ihre Eignung zur betrieblichen Mitbestimmung beurteilt werden.

IT-gestütztes Gesundheitsmanagement in der Wissensarbeit

Themensteller: Michael Fellmann

 

Geeignet für: Bachelorarbeit

Sprache: Deutsch/Englisch

Datum: 01.01.2019

Zum Stand der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF), die in Unternehmen oft Teil des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) ist, existieren in der Wissenschaft zahlreiche empirische Studien. Auch sind bereits Anbieter auf dem Markt, die spezielle Programme und Produkte für BGF anbieten. Jedoch sind diese Studien und am Markt verfügbare Lösungen oft nicht speziell zugeschnitten auf die Probleme und Bedürfnisse der Wissensarbeiter. Ziel der Arbeit ist es daher, den Stand der Forschung und Praxis im Bereich des BGF speziell für wissensintensive Arbeit zu ermitteln. Zur Konkretisierung können auch einzelne Branchen oder Wirtschaftsbereiche betrachtet werden wie etwa Unternehmens- Steuer oder Finanzberatung, personennahe Beratungsdienstleistungen oder Ingenieurdienstleistungen. Die in diesen Bereichen vorhandenen empirischen Studien oder ausgewählte Berichte über BGF-Maßnahmen sollen mit dem Ziel analysiert werden, wesentliche Komponenten der BGF-Maßnahmen sowie Erfolgsfaktoren zur Einführung oder Aufrechterhaltung der Maßnahmen zu identifizieren und die Rolle der Informationstechnologie dabei zu charakterisieren. Abschließend sollen daraus mögliche Punkte für die zukünftige Forschung abgeleitet werden. Die Arbeit könnte auch bspw. eine elektronische Umfrage zum Thema BGF enthalten.

Werkzeugunterstützung für die 4EM-Methodik zur Unternehmensmodellierung

Themensteller: Dr. B. Lantow


Geeignet für: Bachelorarbeit/Masterarbeit/Berufspraktikum

Sprache: Deutsch/Englisch

Datum: 14.07.2017

Mit 4EM gibt es eine Methode zur Unternehmensmodellierung, welche sich für den Einsatz in Praxis und Lehre eignet. Sie wurde in den letzten Jahren durch ein internationales Forscherteam zusammen mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik entwickelt und ist an mehreren Universitäten in Europa Bestandteil der Lehre.

Eine Unterstützung für die Modellierung bestand bisher in der Bereitstellung von Templates für verschiedene Diagrammeditoren wie Visio und DIA. Damit verbunden sind zwei Probleme: (1) Der Modellierer muss die Einhaltung der Regeln der 4EM-Modellnotation selbst überwachen (2) Es entsteht kein formales Modell, welches weiterer maschineller Analyse zugänglich wäre.

Die Universität Wien hat ein Projekt gestartet, um ein 4EM-spezifisches Modellierungswerkzeug zu entwickeln, welches diese Probleme lösen soll. Inzwischen existiert ein Prototyp dieses Werkzeugs, welcher bereits in der Lehre eingesetzt wurde und im Verbund des 4EM-Teams weiterentwickelt wird. Dieser Prototyp basiert auf der ADOxx-Plattform welche die Basis für Modellierungswerkzeuge in vielen EU-Projekten und für kommerzielle Anbieter ist. ADOxx bietet die einfache Generierung eines grafischen Editors auf Basis eines Metamodells der jeweiligen Modellierungssprache, die Möglichkeit der Anpassung des Editors mit Skripten und die Nutzung sprachenunabhängiger Module zur Modellanalyse.

  • Mögliche Aufgaben im Rahmen einer Arbeit sind unter anderem:
  • Abbildung des gesamten 4EM-Sprachmodells im Werkzeug
  • Verbesserung der Usability
  • Ergänzung von Schnittstellen und Analysefunktionalität
  • Bereitstellung von Funktionalität zur Modellierung im Team und zum Modellmanagement
  • Untersuchung des Einflusses des Werkzeugs auf den Modellierungsprozess

Die Arbeit wird in Kooperation mit den beteiligten Forschungseinrichtungen durchgeführt.

Masterarbeiten

Datenökosysteme und Geschäftsmodelle für die Mobilität der Zukunft

Themensteller: Michael Fellmann

 

Geeignet für: Masterarbeit

Sprache: Deutsch/Englisch

Datum: 22.06.2018

"Daten sind das neue Öl" - speziell im Bereich der Mobilität gibt es eine stark zunehmende Vielfalt und Vielzahl an Daten, die moderne Fahrzeuge erfassen. Damit diese Daten über den Fahrzeugzustand und dessen Nutzung wie auch das Umfeld (z.B. die Straßenbeschaffenheit, Stau- und Parkraumsituation) sinnvoll genutzt werden können, bedarf es neben geeigneten technischen Schnittstellen zur Übermittlung und Speicherung auch neuer Geschäftsmodelle für die Datenökosysteme. Unter Letzterem werden Systeme zur Speicherung und Übermittlung von Daten sowie die Akteure, die diese Systeme wirtschaftlich nutzen, verstanden. Ziel der Arbeit ist es, bestehende Plattformen für Mobilitätsdaten aus dem Individualverkehr zu analysieren und mit einer ausgewählten Geschäftsmodellierungssprache zu beschreiben (z.B. Business Model Canvas oder e3 Value). Die so entstandenen Modelle sollen anschließend analysiert werden, um so Muster erfolgreicher Datenökosysteme zu ermitteln. Diese Muster können auch durch den Vergleich mit weiteren, bereits gut etablierten Datenökosystemen in anderen Bereichen (z.B. Haushaltsgeräte, Fitnesstracker) gewonnen werden.

Werkzeugunterstützung für die 4EM-Methodik zur Unternehmensmodellierung

Themensteller: Dr. B. Lantow


Geeignet für: Bachelorarbeit/Masterarbeit/Berufspraktikum

Sprache: Deutsch/Englisch

Datum: 14.07.2017

Mit 4EM gibt es eine Methode zur Unternehmensmodellierung, welche sich für den Einsatz in Praxis und Lehre eignet. Sie wurde in den letzten Jahren durch ein internationales Forscherteam zusammen mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik entwickelt und ist an mehreren Universitäten in Europa Bestandteil der Lehre.

Eine Unterstützung für die Modellierung bestand bisher in der Bereitstellung von Templates für verschiedene Diagrammeditoren wie Visio und DIA. Damit verbunden sind zwei Probleme: (1) Der Modellierer muss die Einhaltung der Regeln der 4EM-Modellnotation selbst überwachen (2) Es entsteht kein formales Modell, welches weiterer maschineller Analyse zugänglich wäre.

Die Universität Wien hat ein Projekt gestartet, um ein 4EM-spezifisches Modellierungswerkzeug zu entwickeln, welches diese Probleme lösen soll. Inzwischen existiert ein Prototyp dieses Werkzeugs, welcher bereits in der Lehre eingesetzt wurde und im Verbund des 4EM-Teams weiterentwickelt wird. Dieser Prototyp basiert auf der ADOxx-Plattform welche die Basis für Modellierungswerkzeuge in vielen EU-Projekten und für kommerzielle Anbieter ist. ADOxx bietet die einfache Generierung eines grafischen Editors auf Basis eines Metamodells der jeweiligen Modellierungssprache, die Möglichkeit der Anpassung des Editors mit Skripten und die Nutzung sprachenunabhängiger Module zur Modellanalyse.

  • Mögliche Aufgaben im Rahmen einer Arbeit sind unter anderem:
  • Abbildung des gesamten 4EM-Sprachmodells im Werkzeug
  • Verbesserung der Usability
  • Ergänzung von Schnittstellen und Analysefunktionalität
  • Bereitstellung von Funktionalität zur Modellierung im Team und zum Modellmanagement
  • Untersuchung des Einflusses des Werkzeugs auf den Modellierungsprozess

Die Arbeit wird in Kooperation mit den beteiligten Forschungseinrichtungen durchgeführt.

Entwicklung von Ontologie und Ontologiemuster am Beispiel des Anwendungsgebiets Freizeit/Tourismus

Themensteller: Kurt Sandkuhl

 

Geeignet für: Masterarbeit

Sprache: Deutsch/Englisch

Datum: 22.02.2018

Ontologien bieten die Möglichkeit, wichtige Konzepte in einem Anwendungsgebiet und deren semantische Beziehungen in einer formalen Repräsentation zu erfassen. So kann beispielsweise das gemeinsame „Weltmodell“ aller Akteure in einem Anwendungsgebiet oder der in einer Organisation verwendete Begriffsraum explizit gemacht werden. Ontologiemuster sind wiederverwendbare Ontologiebausteine, die gute Modellierungslösungen repräsentieren und für beispielsweise verschiedene Weltmodelle verwendet werden können.

Das Ziel der Masterarbeit ist es, einerseits eine Ontologie für ein ausgewähltes Anwendungsgebiet zu entwickeln und andererseits dabei Muster zu identifizieren, die möglicherweise für andere Gebiete interessant sind. Die Ontologieentwicklung soll als Ausgangspunkt bereits verfügbare Datenmodelle, Topic-Maps, Klassifikationsstandards oder andere Konzeptualisierungen haben. Die Werkzeugunterstützung bei der Entwicklung und Pflege von Ontologien und –mustern ist zu berücksichtigen.

Eine Beschäftigung als wissenschaftliche Hilfskraft im Projekt SEMA (semantische Assistenz bei der Objekterkennung in Bewegtbildern) ist möglich. Ebenso ist die Zusammenarbeit mit FutureTV als Projektpartner denkbar, aber nicht verpflichtend.

 

Konzeption und prototypische Implementierung eines Desktop-Activity-Tracker mit Empfehlungsfunktion

Themensteller: Michael Fellmann

 

Geeignet für: Masterarbeit

Sprache: Deutsch/Englisch

Datum: 01.01.2019

Zeit gehört zum Wertvollsten, was wir besitzen. Dennoch ist oft unbekannt, für welche Aktivitäten wieviel Zeit aufgewendet wird, und wichtige Aktivitäten werden vernachlässigt zugunsten von Dringlichen. Zwar existieren für die betriebliche wie private Nutzung bereits Zeiterfassungswerkzeuge, die jedoch einen hohen manuellen Aufwand und viel Disziplin erfordern, um die Zeitverwendung exakt zu dokumentieren. Sie sind somit auf Dauer kaum praktikabel. Ziel der Arbeit ist es daher, ein Werkzeug zu konzipieren und prototypisch umzusetzen, das rechnergestützte Aktivitäten automatisch aufzeichnet. Hierzu soll es dem Benutzer möglich sein, verschiedene Zeitkonten zu definieren und Aktivitäten in einfacher Weise mit den Konten zu verbinden. Ein Beispiel für eine derartige Verbindung wäre es, ein Zeitkonto für ein bestimmtes Projekt (etwa die Masterarbeit) zu definieren und zur Erkennung einen Speicherort auf dem Rechner oder ein eindeutiges Kürzel zu nutzen. Öffnet der Nutzer ein Dokument von diesem Speicherort oder enthält ein Terminkalendereintrag oder ein geladenes Dokument das Kürzel im Dateinamen, kann die Aktivität automatisch korrekt dem Zeitkonto zugeordnet werden. Das Konzept soll weiter die Definition von zeitbezogenen Zielen ermöglichen (etwa „maximal 10 Stunden pro Woche für den Nebenjob aufwenden“). Diese Ziele sollen herangezogen werden, um Aktivitätsvorschläge zu generieren. Bei der Generierung der Vorschläge sind die Einträge im Terminkalender des Nutzers zu beachten. Der Fokus der Bearbeitung kann, je nach Interesse und Vorwissen, eher auf die konzeptionellen Durchdringung und Aufarbeitung des Themas gelegt werden wie auch auf der prototypischen Implementierung. Hierzu kann bereits bestehender Code für Windows-Rechner und das Microsoft Office-System erweitert werden, mit dessen Hilfe die Nutzung von Programmen aufgezeichnet und Terminkalendereinträge ausgelesen werden können.

Kontextsensitive Aktivitätsempfehlungen über eine dynamische To-do-Liste

Themensteller: Fabienne Lambusch

 

Geeignet für: Masterarbeit

Sprache: Deutsch/Englisch

Datum: 07.02.2018

Die To-do-Liste ist ein gängiges Werkzeug der Selbstorganisation und dient dazu, noch nicht erledigte Aufgaben oder anstehende Aktivitäten zu sammeln. So bildet sie eine wichtige Grundlage für das Zeitmanagement. In der einfachsten Form besteht die Liste nur aus Aufgabeneinträgen, wobei neue Aufgaben hinten an die Liste angehängt werden. Damit wird diese statische Liste schnell unübersichtlich und die Verwaltung eine zusätzliche Last. Ziel der Arbeit ist es daher, ein Konzept für eine dynamische To-do-Liste zu erstellen, die eine automatische Anpassung der Reihenfolge von Einträgen anhand einer Reihe zu untersuchender Kriterien ermöglichen soll. Die Anreicherung der Liste um Kriterien soll von üblichen Eigenschaften, wie Fristigkeit und Wichtigkeit, bis hin zu kontextabhängigen Eigenschaften reichen. Kontextinformationen können über einen verfügbaren Smartwatch-Datenlogger gesammelt und mit Aufgaben (z.B. ein bestimmtes Dokument bearbeiten) oder Aktivitäten (z.B. Sport treiben) in Verbindung gebracht werden. Der Datenlogger zeichnet sowohl den Standort des Nutzers, als auch physiologische Parameter auf. Somit können Einträge in der Liste unter anderem mit einem Standort versehen oder mit körperlicher Belastung assoziiert werden. Dadurch wird es möglich, anhand der festgelegten Kriterien kontextsensitive Empfehlungen für passende nächste Aktivitäten zu geben. Die dynamische To-do-Liste mit Empfehlungsfunktion soll als Konzept entwickelt werden sowie prototypisch implementiert werden. Eine Evaluation im Selbstversuch sowie mit Probanden sollte als letzter Schritt der Arbeit angestrebt werden.

Zum Einfluss des Werkzeugs auf die Gruppenarbeit bei der Unternehmensmodellierung – ein empirischer Vergleich zwischen Whiteboard und Multi-Touch-Tisch

Geeignet für: Masterarbeit

Sprache: Deutsch

Datum: 14.07.2017

 

Vorgeschlagen von: Anne Gutschmidt

Unternehmensmodellierung wird bevorzugt in Gruppen durchgeführt, um eine Vielfalt von Stakeholdern mit deren persönlicher und fachlicher Sicht einzubeziehen. Häufig werden zum Zeichnen der Modelle Plastikfolie oder auch Whiteboard verwendet. Zunehmend werden jedoch auch andere Medien wie Multi-Touch-Tische für diesen Zweck in Erwägung gezogen, da sich Modelle hiermit leichter speichern und ändern lassen. Multi-Touch-Tische sind jedoch teuer in der Anschaffung. Daher ist es wichtig herauszufinden, ob und welchen Mehrwert Multi-Touch-Tische gegenüber traditionellen Medien schaffen. Es fehlen insbesondere Kenntnisse darüber, wie die Zusammenarbeit in der Gruppe am Multi-Touch-Tisch abläuft und mit welchen Mitteln, z.B. im Rahmen der Software- und Benutzeroberflächengestaltung, diese Zusammenarbeit unterstützt werden kann. In einer als Experiment angelegten Studie, die im Juni 2017 stattfand, wurden bereits sechs Gruppen bei der Erarbeitung eines Ziel- und Problemmodells mit der 4-EM-Notation gefilmt und danach zu ihrer Gruppenarbeit befragt. Jede Gruppe bestand aus drei Mitgliedern. Drei der Gruppen arbeiteten an einem Whiteboard inklusive Moderationskarten, Magneten und Markern, die drei anderen Gruppen arbeiteten an einem Multi-Touch-Tisch, der mit einem speziellen Editor für Ziel-und Problemmodellierung ausgestattet war. In der Masterarbeit soll anhand der bereits gesammelten Daten die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppen am Multi-Touch-Tisch mit der am Whiteboard verglichen werden. Besonderer Fokus soll dabei auf der Partizipation und Koordination der Gruppenmitglieder liegen. Für die Auswertung der Videodaten und der Interviews sind vor allem inhaltsanalytische Methoden heranzuziehen. So müssen verbale sowie nonverbale Beiträge der Gruppenmitglieder und ihre Nutzung des Mediums während der Modellierung analysiert werden. Neben Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Zusammenarbeit an Whiteboard und Multi-Touch-Tisch soll Wissen zur Verbesserung des Modellierungsprozesses sowie der Softwareunterstützung herausgearbeitet werden.